Ratgeber-Boerse

Optionen eine beliebte Geldanlage

Der Börse und dem Handel mit Aktien haftet in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise ein denkbar schlechtes Image an. Die Medien berichten über hochriskante Spekulationen und über Börsenmakler und Banker, die nicht genug bekommen können, sich verspekulieren und den kleinen Mann dann die Zeche zahlen lassen. Diese Berichterstattung ist ein wenig einseitig, denn nicht alle Geschäfte an der Börse sind riskant und es gibt immer die Möglichkeit, durch Optionen eine Art Versicherung zu bekommen, Risiken beim Handel mit Divisen zu minimieren und Zinsrisiken weitgehend auszuschalten.

Was genau sind Optionen?

Optionen berechtigen einen Interessenten zum Kauf einer Aktie, aber er verpflichtet sich dem Verkäufer gegenüber nicht zum Kauf, er hat vielmehr nur das Recht dazu. Einfach ausgedrückt: Der Vertrag für einen Optionshandel ist immer einseitig. Der Interessent kann seine Rechte wahrnehmen, er kann sie aber auch genau so gut verfallen lassen. Das macht den Handel mit Optionen für viele Anleger so interessant, denn hier besteht keinerlei Verpflichtung und die Risiken halten sich immer in Grenzen. Dazu kommt, dass der Interessent die Aktien immer zu dem Preis bekommt, der im Vorfeld vereinbart wurde, und dass der Verkäufer dem Käufer auch zu diesem Preis die Aktien verkaufen muss. Auf diese Weise Geld zu investieren, lohnt sich also auf jeden Fall.

Hoher Gewinn und kleines Risiko

Wer mit Aktien handelt, der setzt sich immer einem gewissen Risiko aus, denn wenn die Aktien fallen, dann ist die Investition weg. Bei Optionen sieht das anders aus, denn für den Käufer spielen die Kurse nur eine untergeordnete Rolle. Das macht den Handel mit Optionen oder auch mit Optionsscheinen auch für den Kleinanleger interessant, allerdings sollte jeder, der in dieser Form Geld anlegen will, über die Grundkenntnisse des Optionshandels Bescheid wissen. Die Banken und auch die Broker in Deutschland verlangen deshalb von ihren Kunden auch eine sogenannte Termingeschäftsfähigkeit.